Beratungsbeispiel

Hier können Sie an einem Beispiel etwas über meine Arbeitsweise erfahren. Mit Fragen und Antworten über e-mail Brandes@konsequent-einfach.com können Zeit und Geld gespart werden. Bei Bedarf komme ich zu Ihnen, um die Themen persönlich zu besprechen.

Strategie Möbelhaus

1. Die Anfrage (Das Problem)

Der Inhaber eines großen Möbelhauses schreibt mir eine e-mail.

  • Er klagt über stetigen Umsatzrückgang

  • Er denkt, eine Neuausrichtung, eine neue Strategie wäre erforderlich
  • Er hat zur Zeit keine Idee, wie das aussehen könnte
  • Die Banken drängen ebenfalls auf Veränderungen

Wir vereinbaren zunächst einen Besichtigungstermin in seinem Hause.

2. Erster Schritt: Besichtigung

Ich besichtige das Möbelhaus. Mein Analyseergebnis nach der Besichtigung und einem Gespräch mit dem Inhaber war:

Das Haus ist "Platzhirsch" mit einiger Konkurrenz am Rande einer Kreisstadt. Die
nächsten Großstädte sind zwischen 30 und 90 Kilometer entfernt.

  • Sortiment in allen traditionellen Warengruppen
  • der Warenbestand ist sehr hoch - später zeigen die Zahlen, dass nur ein
    Warenumschlag wie beim Juwelier erreicht wird.

3. Zweiter Schritt: Überlegungen und Vorschlag

Nach der Besichtigung trete ich in einen e-mail-Dialog, um weitere Fragen zu klären.
Meine Fragen waren:

  • Wie wird die Problemlage eingeschätzt?
  • Welche Lösungsansätze gibt es schon?

Anschließend präsentierte ich mein Ergebnis:

Ausgangspunkt

  • Für eine erfolgreiche und vor allem sichere Zukunft sollten die nächsten Großstädte zum Käuferkreis gehören.
  • Dafür muss das Haus zum Spezialisten werden, über den "man spricht". Das
    Unternehmen braucht ein klar erkennbares Profil. Die Kunden müssen wissen, warum
    sie in diesem Hause einkaufen sollen. Nur Konzentration führt zum Erfolg, nicht: "Wir machen alles." Das Prinzip der Einfachheit ist ein Prinzip der Klarheit. Klarheit für den Unternehmer, die Mitarbeiter, die Kunden und die Lieferanten.

Konkrete Maßnahmen

  • Zunächst sind die möglichen Spezialisierungsbereiche zu bestimmen. Dabei helfen u.a.
    die Ansätze von Michael Porter (Kostenführerschaft oder Differenzierung). Im email-Dialog favorisiert das Unternehmen den Bereich Matratzen-Schlafmöbel.
  • Ich empfehle eine Vorgehensweise nach der Methode Versuch und Irrtum. Danach ist zunächst ein sorgfältig durchgearbeitetes Konzept zu erstellen unter der Annahme, dass dieses die künftige (alleinige) Strategie des Unternehmens sein wird. Alle Details von der Beschaffung, über die genauen Sortimente bis hin zur Preispolitik und Ausbildung der Mitarbeiter sind zu erarbeiten.
  • Die Umsetzung des "Versuchs" erfolgt so: Eine Teilfläche wird geräumt und dem neuen Bereich zur Verfügung gestellt. Hier wird experimentiert bis ein schlüssiges konkretes Ergebnis einschließlich Umsatzeinschätzungen vorliegt. Im übrigen Haus werden die bestehenden Sortimente unverändert weiter verkauft. Allerdings werden bereits
    verschiedene Ideen aus der Besichtigung (hoher Warenbestand) gleichzeitig realisiert.
  • Die Spezialisierung braucht weniger Fläche. Für die frei werdende Fläche sollen Partnerbetriebe gesucht werden, die zu dem neuen Sortiment passen. Damit kann die Kostenbelastung mit Mieten bzw. Amortisation verringert werden.
  • Der Vorteil des Weges "Versuch und Irrtum" liegt besonders im Zeitgewinn und im geringeren Risiko. Das Unternehmen kann sofort beginnen und wichtige Erfahrungen sammeln und das Konzept ständig optimieren. Die Risiken bezogen auf Mitarbeiter
    und Finanzen sind gering. Der Bestand des Unternehmens wird durch den Versuch
    nicht gefährdet.

Bei der weiteren Umsetzungsphase halten wir Kontakt über Brandes@konsequent-einfach.com