Artikel vom 18.12.2011
Der Unterschied zwischen einfach und leicht wird besonderes deutlich, wenn man die Breitensportart Laufen betreibt. Laufen geht fast immer: man braucht keinen Schnee wie beim Skifahren und kein Wasser wie beim Wassersport. Zum Laufen kann man nahezu alles tragen; lediglich die Laufschuhe sollten etwas taugen. Günstig ist dieses Equipment allemal. Sie können es täglich und überall tun. Auf Reisen, ohne viel Arbeitsgerät mitzunehmen. Zu Hause natürlich. Alleine oder in der Gruppe. Einfach und günstig. Und für das Herzkreislaufsystem enorm effektiv. Beim Fahrradfahren muss man schon länger treten, um den gleichen Effekt zu haben.
Das ist einfach, aber Laufen ist nicht leicht.
Artikel vom 15.12.2011
Wir haben noch eine Ergänzung zu der tollen Fusion von DAK und den beiden BKKs:
Dass die meisten Fusionen nicht das einlösen, was sie vorher versprachen, ist nichts Neues. Die meisten scheitern. Manche – wie Daimler Chrysler – sogar herrlich spektakulär.
Peter F. Drucker schrieb in “Managing for the Future”, dass der Antrieb zu Fusionen und Firmenübernahmen weniger aus ernsthaften Überlegungen als daher rührt, dass es aufregender ist, seine Tage mit der Abwicklung großer Deals zuzubringen, als seine eigentliche Arbeit zu erledigen.
Wir stellen wiedermal fest, dass man nach Drucker nicht mehr viel lesen muss. Vor allem keine “Trendlektüren”. Aber das, was uns Peter Drucker vor vielen Jahren schon erzählte, sollten wir beherzigen.
Artikel vom 10.12.2011
Bei unseren regelmäßigen Rundgängen durch die deutsche Handelslandschaft fallen uns immer wieder interessante Dinge auf. Diesmal die Preisgestaltung bei Senf. Wir wissen um die mangelnde Kundenorientierung bei der Sortimentsgestaltung. Wir wissen aber auch um die mangelnde Kompetenz in den überwiegenden Handelsunternehmen, die Komplexität ihrer Sortimente zu beherrschen. In der Regel werden die Sortimente durch die Lieferanten vorgeschlagen. Der Einkauf bemüht sich um Listungsgelder, verkauft seinen Regalplatz, und seine Kreativität erschöpft sich zumeist in immer neuen Kreationen von Konditionengestaltungen, bis er selbst nicht mehr den wahren Einkaufspreis kennt. Mit dem Kunden und der Frage, warum der Kunde in meinem Laden einkaufen soll, hat das nichts zu tun.